Nach der Rückkehr aus dem Mekong-Delta genieße ich die Zeit in & um Ho-Chi-Minh-Stadt. Neben dem Besuch der beeindruckenden Xa Loi Pagode und der Jade Pagode, genieße ich das vietnamesische Essen, gehe auf Märkte und besuche den historischen Pho Binh Soup Shop sowie Cholon (Chinatown).
Tagesausflüge bringen mich nach Tay Ninh zu einem farbenträchtigen Cao Dai Tempel, zu den Cu Chi Tunneln und (mit einem Tragflächenboot) nach Vung Tau…
Der krönende Abschluss ist mein Besuch des ehemaligen Hauses meiner Vorfahren und die Zeit, die ich mit meiner vietnamesischen (Gast-)Familie verbringe. Der Abschied aus Vietnam fällt daher schwer, doch ich bin mir sicher, dass ich bald wiederkommen werde…
Nach einer holprigen Busfahrt kam ich morgends in Ho Chi Minh City an. Im Park 23/9 beobachtete ich die Morgenuebungen der Grossstaedter und traf auf ein englisches Paar, das mich bereits auf der abenteuerlichen Minibusfahrt von Da Nang nach Hoi An begleitet hatte. Mittags traf ich Quyen und wurde zu einem koestlichen Essen in einen vietnamesischen Haushalt (Familie von Uncle 5) eingeladen. Anschliessend konnte ich vom Roller aus Grossstadtszenen beobachten und Thinh begleitete mich als Guide in den Independence Palace (Reunification Palace) sowie in das War Remnants Museum. Nach einem leckeren Abendessen schlenderte ich ueber den Ben Thanh Markt… Es war sehr angenehm Vietnam “mal anders” zu erleben
Die erste laengere Busfahrt brachte mich nach Hue. Anstatt der angekuendigten 13,5 Stunden brauchten wir jedoch 17 Stunden. Das lag sicherlich auch daran, dass wir mindestens zehnmal stoppten, um Personen/Gepaeck aufzunehmen bzw. abzuladen. Entsprechend “zerknittert” fuehlte ich mich am Morgen nach der Fahrt im “Sleeping Bus”. In Hue angekommen checkte ich ins Hostel (“Hue Backpacker Hostel”) ein und besuchte gemeinsam mit einem Kanadier den Dong Ba Markt. Dort gab es ein leckeres Mitagessen. Anschliessend besuchte ich die Zitadelle (u. a. inkl. Verbotener Stadt und Tenniscourt) und schlenderte durch die Stadt. Abends (St. Patrick’s Day) feierte ich im Hostel u. a. mit Christian, Marc, Jasper (die ich bereits in Hanoi kennen gelernt hatte) & Sam. Zur Feier des Tages genossen wir einen Schokoladenkuchen
a href=”http://www.laiduc.de/?cat=22″>Kim-Lan’s Blog
Nach der Rueckkehr aus der Halong Bucht genoss ich nochmals in Hanoi zu sein. Zum Abendessen gab es Banh Cuon und einen der wohl leckersten Desserts (Su Kem Dat) der Stadt. Am letzten Tag ging es noch zum Ho Chi Minh-Mausoleum, wobei ich dies mit einem neuen, sehr eigenartigen Gefuehl wahrnahm.
Saigon, correctly Ho-Chi-Minh City with 6 to 8 million inhabitants is the heart and the soul of Vietnam and socialism de Luxe. It’s a bustling, dynamic city with Road markets, nice cafes, pubs, shops, bars, boutiques and luxury hotels. This all let forget you that Vietnam is still a “third world country”. Prosperity and poverty live are here closely next to each. It is a split between the different worlds. In no other city in Vietnam so much is earned, built and lived so excessively. Here is a completely different life feeling.
In the 300 year old history of the city were more than 100 years controlled by foreigners. Still exists French architecture, American businesses and Asiatic diligence beside each other. Companies, big bank houses and investors determine today the destiny of this Boomtown.
Buildings in the colonial style, churches and the broad roads and places remind of the French past. Naturally, still here more than in the other cities of Vietnam, there is a horrible traffic. The city always is in motion. We liked it immediately. It reminded us many years ago of Bangkok. The next to each other of modern trend and tradition inspires us again and again. Here big shopping streets, there small shops and handicrafts.
One of the main attractions is the Ben Thanh market with its hundreds of shops. Here you can find everything, what ever you want. In the evening, if the market is closed, the free areas and the surrounding small roads transform into an enormous meal market. We could stroll here cross and crosswise for many hours.
In addition, Saigon has many calmer objects of interest like the Chinese Phung Son Tu Pagoda with their large smoking hung up spirals inside, which burn down for hours and makes a marvellous atmosphere.
Other sightseeing-Highlights are the imposing main post office, which was held in the French architectural style and the historical museum. In the museum the whole history of Vietnam is very descriptive represented. An absolute Highlight here was an over one hundred years old mummy of a woman. Interesting but somehow a creepy feeling. In order to hurt nobody feelings, we later exchanged the photo of the mummy against another photo from the museum.
Of course we explored everything by foot again. There are like in Hanoi and Hoi An many galleries lacquered works-shops, antiques-shops a.s.o., too.
Hoi An is an attraction at all! For us the most beautiful town in Central Vietnam. The whole old part of the town belongs to the world cultural heritage. Approx. 800 houses stand here on the list, usually timber buildings or colonial houses with beautifully ornamental wood balconies from the early 19th Century. The main landmark from Hoi An is however the old Japanese bridge one of the most photographed motives here.
It was so fantastically to stroll along the small lanes, the market or at the riverside. In many of the reconditioned old houses you can find nice restaurants, galleries, and naturally the multicoloured shops with Chinese lanterns.
When we were there, the people celebrated the UNESCO world cultural heritage festival. One of the highlights at the evening was a fashion show in the lanes of the old town, which was also shown even in the TV by the next day. It was a great show! Nearly all inhabitants of Hoi An watched this event, and we of course, too.
Otherwise, Hoi An is a sleepy and calm riverside town with 80.000 people, a bustling large market, a port and rurally surroundings. We think a really good mixture.
Also the beach approx. 4 km far away from the town is not very populated. Up to a few Resorts, small beach restaurants with beach chairs, you are here still undisturbed. But this will change soon, because Hoi An booms.
For us here it was very, very wonderful and we had the impression that tradition and modern live here goes hand in hand.
…ist in meinem Blog von Anfang an praesent. Laut offiziellen Angaben kamen im vergangen Jahr 11.500 Menschen in Vietnam durch Verkehrsunfaelle ums Leben, das sind mehr als 30 pro Tag. Es gibt aber mit Sicherheit eine hohe Dunkelziffer. Experten sind der Ansicht, dass die wirklichen Opferzahlen viel hoeher seien. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schaetzt, dass die Rate bei 20 Toten auf 100.000 Personen liegt. Das ist eine der hoechsten weltweit. Der Vetreter der WHO in Vietnam, Jean-Marc Olive, erklaerte dazu laut Zeitungsberichten:
Das Land entwickelt sich zu schnell. Man muss auch die Einstellung und das Verhalten der Menschen aendern. Aber das ist nicht innerhalb eines Tages machbar.
Taeglich werden 7.000 Motorraeder und Mopeds sowie 500 PKW in Vietnam neu zugelassen. Das Sicherheitsbewusstsein wie der Nutzen von Helmen und Sicherheitsgurten oder die Gefahr von Trunkenheit am Steuer ist vielen Verkehrsteilnehmern aber immer noch nicht bekannt. Dazu kommen enge Strassen und nur wenige oeffentliche Verkehrsmittel. Das fuehrt in Stosszeiten zu einem regelmaesigen Verkehrsinfarkt. Kurzerhand werden die Buergersteige von den Mopedfahrern zu einer weiteren Fahrspur umfunktioniert. Die Verkehrsprobleme werden mit der rapiden wirtschaftlichen Entwicklung des Landes immer groesser, waehrend der Zustand der Infrastruktur nach wie vor grosse Defizite aufweist.
Am 13. Mai wurden einige Luecken des Gesetzes aus dem Jahre 2007, mit dem u.a. die Helmpflicht eingefuehrt wurde, beseitigt. Besonders die Strafen fuer Verkehrsdelikte wurde drastisch verschaerft. In den Innenstaedten von Hanoi und Hồ Chí Minh-Stadt z.B. muessen Autofahrer beim Ueberfahren einer roten Ampel jetzt 1.2 Millionen VNĐ (rund 50 Euro) Bussgeld zahlen, Mopedfahrer werden mit 500.000 VNĐ (gut 20 Euro) zur Kasse gebeten. Das Befahren einer Einbahnstrasse in der falschen Richtung wird kuenftig mit dem Entzug des Fuehrscheins fuer einen Monat bestraft. Gleichzeitig wurde die Promillegrenze fuer Fahrten unter Alkoholeinfluss von 0.8 auf 0.5 heruntergesetzt. In einem Land, wo bei mehr als einem Drittel aller toedlichen Unfaelle Alkohol im Spiel ist, sicher nicht ausreichend.
Es stellt sich auch die Frage, wie das eigentlich alles durchgesetzt werden soll. Schlecht ausgebildete und oft auch korrupte Polizisten werden sicher auch weiterhin einen grossen Teil der Bussgelder in die eigene Tasche stecken. Wird ein Fahrer erwischt, wie er der Polizei Bestechungsgeld gibt, muss er mit einer Strafe von bis zu 3 Millionen VNĐ (130 Euro) rechnen, Beamte, die das Geld annehmen, laufen Gefahr entlassen werden. Trotzdem glaube ich nicht daran, dass sich bald etwas aendern wird.
Dazu kommt auch noch ein anderer Aspekt. Obwohl die Geldbussen in laendlichen Gegenden niedriger sind, bleiben sie natuerlich bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von weniger als 100 Euro fuer die meisten Menschen sehr teuer. Doch die Strafen werden die Reichen bestimmt nicht davon abhalten, mit ihren teuren Fahrzeugen weiter zu rasen. Dương Trung Quốc, Mitglied der Justizkommission der Nationalversammlung erklaerte:
Das Gesetz ist eigentlich mangelhaft. Haertere und strengere Strafen sind notwendig, aber ich denke, es muss fuer jeden, der gegen die neuen Gesetze verstoesst gleich sein und nicht so, dass es besser gestellten nichts ausmacht und Niedrigverdiener die Strafen nicht zahlen koennen.
Hue, called “the old emperor city” is really not so old. It was built in 1802 as the capital of the kingdom and after the model of the Forbidden City in Beijing. Today are the relics of this emperor residence in the citadel and the surrounding emperor tombs one of the touristiest attractions of Vietnam.
Unfortunately we stayed only 2 days in Hue and that was not enough time to visit all the many interesting buildings and tombs. In addition the weather was very wet, too. A very, very fine drizzle called “Mango-rain” was here all the day. You can nearly hardly see it, but feel it fast.
At the Trang Tien Bridge, which stretches itself over the perfume river, is always a dense traffic. We could see this in the best way from our beautiful hotel. In addition here under the bridge is also the departure point for the trip boats.
A very unusual place here is the burial place of the emperor Khai Dingh (1916-1925). The grandiose reinforced concrete construction shows a synthesis from Vietnamese and European elements, even the faces of the stone-sculptures shows a mixture from Asiatic and European style.
The most majestic emperor tomb is the tomb of Minh Mang (1820-1840). The famous Buildings are surrounded by a beautiful garden and we were more than fascinated of it.
The Thien Mu pagoda, situated on a hill over the perfume river, we arrived by boat. Already the boat trip there was a great experience for us. Very beautiful river banks, small fishing boats and whole families in their boats who took out the sand and gravel from the river.
This pagoda belongs to the most famous buildings of the country. In the meantime the 21 m high tower is the unofficial landmark Hues.
The citadel with the emperor city is the most well-known object of interest Hues. Here you could spend easily many hours. If you have luck, you can listen also to the explanations of travel guides who speak your language. We heard many different languages here.
But also here, as at many other buildings in Vietnam you can see big posters of Ho-Chi-Minh, he is nearly everywhere.
You don’t see the 1000 year old history of Vietnam’s capital everywhere, but you can feel it. It is one of those fascinating places where you can experience the past and the future in the present. Time changes by the minutes. French colonial architecture, Internet cafes, art-galleries, temples, pagodas, markets, Tradition and High Tech closely together.
Hanoi was the first station of our Vietnam journey. Unfortunately we had a bad start, because the flight with Austrian airlines was not very comfortable and good served, and our luggage was delivered 3 days later as we arrived. In addition the weather was not comfortable, too. It was cloudy, a little bit rainy and cool. But beside these bad conditions we liked the mixture from old and a new immediately.
The 3.5 million city has many faces. The city centre with its ochre-coloured houses has the flair of a little French town. Present at all here is naturally Ho-Chi-Minh, whose mausoleum is a great attraction of Vietnamese Peoples and tourists.
The literature temple is a rare example of traditional Vietnamese architecture. We are always fascinated by old temples. A favourite meeting place for young and old is the Huan Kiem Lake, which situated in the middle of the city surrounded by a beautiful park.
The lovely old part of the town, named also 36 Pho Phuong (36 roads) is one of the most bustling and unusual quarters of Hanoi. Here you can buy everything from gravestone to silk wear. We were very fascinated and strolled crosswise through the small lanes which its tube- houses, the typical houses in this area. It’s hardly to believe that beside the many pedestrians, street traders, market-women, also the horrible traffic with thousands of motor-bikes flows at the streets.
A popular place for the people is the west lake. Many families spent their weekend here. Boat trips or Picnic is very popular. A cultural highlight for us was the visit of the water puppet theatre. The Puppet show was very funny and should be a must for each Hanoi visitor.
Saigon, korrekt Ho-Chi-Minh City, die größte Stadt Vietnams mit 6 bis 8 Millionen Einwohnern ist Sozialismus de Luxe, hier brodelt das Leben. Straßenmärkte, chice Cafes, Kneipen, Geschäfte, Boutiquen, Edelhotels, Einkaufspassagen lassen hier vergessen, dass Vietnam immer noch ein Dritte-Welt-Land ist. Wohlstand und Armut leben hier dicht nebeneinander, es ist ein Spagat zwischen den Welten. In keiner anderen Stadt in Vietnam wird so viel verdient, gebaut und so „wild gelebt“. Hier herrscht ein ganz anderes Lebensgefühl.
In der 300 jährigen Geschichte der Stadt hatten mehr als 100 Jahre Ausländer das Sagen. Noch immer existiert französische Architektur, amerikanische Geschäftigkeit und asiatischer Fleiß neben einander. Konzerne, Banken und Investoren bestimmen heute die Geschicke der Boomtown.
Gebäude mit prächtigen Fassaden, Kirchen und die breiten Straßen und Plätze erinnern an die französische Kolonialzeit. Natürlich herrscht hier, noch mehr als in den anderen Städten Vietnams, ein wahnsinns Verkehr. Die Stadt ist immer in Bewegung. Uns gefiel es hier auf Anhieb. Es erinnerte uns an Bangkok vor vielen Jahren. Das Nebeneinander von Moderne und Tradition begeistert uns immer wieder. Hier eine schicke Einkaufsstrasse, dort kleine Läden und Werkstätten.
Eine der Hauptattraktionen ist der Ben-Thanh-Markt mit seinen hunderten von Ständen. Hier gibt es alles was das vietnamesische Herz begehrt. Abends, wenn der Markt geschlossen ist, verwandeln sich die Vorplätze und die umliegenden kleinen Straßen in einen riesigen Essensmarkt. Wir könnten hier stundenlang kreuz und quer durchbummeln.
Saigon hat aber auch viele ruhigere Sehenswürdigkeiten wie z.B. die chinesische Phung Son Tu Pagode in deren Inneren große Räucherspiralen aufgehängt sind, die stundenlang vor sich hinkokeln und eine wunderbare Stimmung vermitteln.
Einen Besuch ist das ehrwürdige imposante Hauptpostamt, das im französischen Baustil gehalten wurde, ebenso wert wie das Historische Museum. Im Museum wird die ganze Geschichte Vietnams sehr anschaulich dargestellt. Höhepunkt für uns war jedoch die dort ausgestellte, über hundert Jahre alte Mumie einer Frau. Interessant aber doch irgendwie gruselig. Um niemand zu verletzen, haben wir nachträglich das Foto der Mumie gegen ein anders aus dem Museum ausgetauscht.
Wir sind wieder stundenlang zu Fuß unterwegs gewesen und haben natürlich „alles“ erkundet. Auch hier gibt es wie schon in Hanoi und Hoi An viele Galerien und Geschäfte die von Lackarbeiten, Gemälden, Antiquitäten usw. alles anbieten.
Wir wohnten gleich in der Nähe des Ben-Thanh-Marktes im Hotel New World, das wie viele Hotels hier in Vietnam erstaunlicherweise fast den gleichen Qualitätsstandard zu bieten hat, wie z.B. unsere Hotels in München.