Complain of the tousists

“Vietnam has gradually improved its quality for tourism and has won the hearts of many international visitors. Vietnam is an ideal destination for tourists and a safe country.” (Nguyễn Mạnh Cường, stellvertretender Direktor der Vietnam National Administration of Tourism)

Last year, 6.02 million foreign tourists visited Vietnam. This was an increase of 19 percent compared to the year 2010. The turnover of the tourism industry amounted to 6.2 billion dollars, correspond to about 5 percent of GDP. Optimistic forecasts for the year 2020 assume from 10 million visitors and a turnover of 33 billion dollars.

But unfortunately, the country seems to gamble away his newly gained reputation again. Complaints about rude people, fraud and rip has been around longer. Lately they heaped . Almost two years ago, I had reported about an extreme example of Hanoi: the tourist trap of Hồ Hoàn Kiếm

The conclusion of many visitors, with whom I see myself sometimes confronted in various travel forums is often: “Once Vietnam is enough, we do not come back.” This trend is confirmed by polls, after which the number of “repetition offender ” in Vietnam is much lower than for example in Thailand.

Especially among the taxi drivers seem to be many black sheep. Giant detours are driven to coin it vigorously afterwards. Sometimes there are required absolute fantasy prices. Restaurants, food stalls and peddlers are frequently criticized. However not only foreign tourists or foreigners living in Vietnam are affected by inflated prices, but also Vietnamese tourists who travel in their home country. Since then there can be paid twice for a bowl of noodle soup than the locals pay.

Many Vietnamese believe that foreign tourists are immensely rich and spend only a small part of their big taxing capital assets for a trip to Vietnam. It is virtually impossible to argue against. My objections that most of the people have to save for a year or often several years in order to be able to afford such a trip, and that I’ve earned my travel money earlier, when I was a schoolgirl, by filling shaves in the supermarket in the winter and Easter holidays, will not be taken to note. The mentality, to earn quickly lots of money with the tourists seems more and more rampant. But that the long-term a lot of damage can be done, most do not realize. Should this short-term thinking not change in foreseeable future, the tourists will eventually relocate to countries where they will receive friendly.

Best regards,

Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Die Klagen der Touristen

“Vietnam hat allmaehlich seine Qualitaet fuer den Tourismus verbessert und hat die Herzen vieler internationaler Besucher gewonnen. Vietnam ist ein ideales Ziel fuer Touristen und ein sicheres Land.” (Nguyễn Mạnh Cường, stellvertretender Direktor der Vietnam National Administration of Tourism)

Im vergangen Jahr besuchten 6,02 Millionen auslaendische Touristen Vietnam. Das war eine Steigerung von 19 Prozent gegenueber dem Jahr 2010. Der Umsatz der Tourismusindustrie belief sich auf 6,2 Milliarden Dollar, was rund 5 Prozent des BIP entsprach. Optimistische Prognosen gehen fuer das Jahr 2020 von 10 Millionen Besuchern und einem Umsatz von 33 Milliarden Dollar aus.

Doch leider scheint das Land dabei zu sein, sein gerade erworbenes Renommee wieder zu verspielen. Klagen ueber unfreundliche Menschen, Betrug und Abzocke gibt es schon laenger. In der letzten Zeit traten sie aber sehr gehaeuft auf. Vor knapp zwei Jahren hatte ich ueber ein extremes Beispiel aus Hanoi berichtet: Die Touristenfalle vom Hồ Hoàn Kiếm

Das Fazit vieler Besucher, mit dem ich mich dann auch manchmal in diversen Reiseforen konfrontiert sehe, lautet dann oft: “Einmal Vietnam reicht. Wir kommen nicht wieder.” Dieser Trend wird auch von Umfragen bestaetigt, nach denen die Zahl der “Wiederholungstaeter” in Vietnam wesentlich geringer ist als z.B. in Thailand.

Besonders unter den Taxifahrern scheint es viele Schwarze Schafe zu geben. Da werden Riesenumwege gefahren, um anschliessend kraeftig abzukassieren. Teilweise werden dann absolute Fantasiepreise verlangt. Auch Restaurants und Garkuechen sowie fliegende Haendler geraten immer oefter in die Kritik. Dabei sind von den ueberhoehten Preisen nicht nur auslaendische Touristen oder in Vietnam lebende Auslaender betroffen, sondern auch vietnamesische Touristen, die in ihrem Heimatland unterwegs sind. Da wird dann eben mal ganz schnell das Doppelte fuer eine Schuessel Nudelsuppe verlangt als der Einheimische bezahlt.

Viele Vietnamesen denken, dass auslaendische Touristen unermesslich reich sind und nur einen geringen Teil ihres grossen Vermoegens fuer eine Reise nach Vietnam ausgeben. Es ist so gut wie unmoeglich, dagegen zu argumentieren. Meine Einwaende, dass die meisten Menschen ein ganzes Jahr oder oft auch mehrere Jahre sparen muessen, um sich so eine Reise leisten zu koennen, und dass ich mir frueher als Schuelerin mein Reisegeld verdient habe, indem ich in den Winter- und Osterferien im Kaufland Regale aufgefuellt habe, werden nicht zu Kenntnis genommen. Die Mentalitaet, mit den Touristen ganz schnell viel Geld zu verdienen, scheint immer mehr um sich zu greifen. Dass aber damit langfristig viel Schaden angerichtet werden kann, ist den meisten nicht bewusst. Aendert sich dieses zu kurze Denken aber nicht in absehbarer Zeit, werden die Touristen irgendwann in Laender ausweichen, wo sie freundlicher empfangen werden.

Viele Gruesse
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Núi Yên Tử – Der Berg Yên Tử

In der Naehe der kleinen Stadt Uông Bí in der Provinz Quảng Ninh im Nordosten Vietnams befindet sich, rund 125 Kilometer von Hanoi entfernt, der Berg Yên Tử, auf dessen Gipfel sich in einer Hoehe von 1.068 Metern ueber dem Meeresspiegel die Chùa Đồng (Đồng-Pagode) befindet. Yên Tử ist seit Jahrhunderten ein buddhistisches Zentrum Vietnams.

Der dritte Koenig der Trần Dynastie (1225-1400), Trần Nhân Tông (1258-1308) verzichtet im Jahre 1293 zugunsten seines Sohnes Trần Anh Tông (1276-1320) auf den Thron, liess sich am Yên Tử nieder und gruendete die buddhistische Sekte Trúc Lâm Yên Tử (Bambuswald-Schule). Er ordnete den Bau von Hunderten religioesen Bauten auf dem Berg an, die als Schule und spaeter fuer ein religioeses Leben dienten. Unter seinen Nachfolgern wurden 800 Pagoden, Schreine und Tuerme errichtet und Yên Tử als buddhistisches Zentrum etabliert.

Heute sind noch 11 Pagoden und Schreine sowie hunderte von Tuermen erhalten. Ein sechs Kilometer langer Pilgerweg fuehrt ueber mehrere Tausend Stufen unter dichtem Laub an einem kleinen Bach vorbei bis auf den Gipfel zur Chùa Đồng. Wenn das Wetter mitspielt, hat man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung, bei ganz klarer Sicht bis zur Halong Bucht. Als Alternative faehrt auch eine Seilbahn bis in 450 Meter Hoehe zur Pagode Hoa Yên, so dass man nicht unbedingt den ganzen Weg zu Fuss laufen muss.

Fuer die vielen Pilger, die besonders zum Hội xuân Yên Tử (Yên Tử Fruehlingsfest), das am 10. Tag des neuen Mondjahres beginnt und bis in den Maerz hinein dauert, den Berg besteigen, ist es aber Ehrensache, den ganzen Weg zu Fuss zurueckzulegen. Ist der Gipfel des Berges in weisse Wolken gehuellt, fuehlt man sich nach dem Aufstieg wie am Tor des Himmels.

Viele Gruesse
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Lễ hội chạy lợn – Das Fest der Rennenden Schweine

In den Tagen und Wochen unmittelbar nach dem Neujahrsfest finden in ganz Vietnam viele lokale Feste und Feierlichkeiten statt. Das Fest der Rennenden Schweine wird jedes Jahr am siebenten Tag des neuen Jahres in Dorf Duyên Yết im Distrikt Phú Xuyên der Hauptstadt Hanoi gefeiert. Es beruht auf einem Ereignis, das vor mehr als 2.000 Jahren stattgefunden haben soll.

Auf dem Weg in eine Schlacht zogen einst Truppen durch das Dorf. Um die Verteidiger der Heimat zu ehren, luden die Vorsteher des Dorfes die Soldaten zu einem Festmahl ein. Der kommandierende General war einverstanden, machte allerdings zur Bedingung, dass die Vorbereitungen sehr schnell gehen mussten. Denn er wollte so schnell als moeglich dem Feind entgegenziehen. So geschah es auch. Ohne Zeit zu verlieren, wurden sofort die Schweine fuer das Festmahl geschlachtet.

Diese Geschehnisse werden heute auf dem Fest nachgespielt. Drei bis fuenf Schweine werden geschlachtet. In Vorbereitung darauf fuettert man sie in den Wochen davor mit Klebreis und Haferschleim und badet sie in Wasser mit duftenden Blaettern. Am Tag des Festes werden die Schweine in einem Umzug rund um das Dorf bis vor das Gemeindehaus getragen. Verstummt dann die Trommel, hat das letzte Stuendlein der Tiere geschlagen. Sie werden schnell getoetet. Die inneren Organe werden herausgenommen, gereinigt und auf einem Tabelett zusammen mit dem Schweinekopf und -schwanz, Fleisch aus der Schulter und Schinken als Opfergabe praesentiert.

In diesem Jahr traten drei Teams von jeweils 21 Personen gegeneinander an. Ihre Aufgaben bestanden darin, das Schwein zu schlachten, zu zerlegen und den Ahnen neun verschiedene Gerichte als Opfer darzubieten. Diese Aufgaben mussten innerhalb weniger Minuten erledigt sein. Leider ist nicht ueberliefert, ob die Schlacht nach dem Festmahl vor 2.000 Jahren siegreich endete oder ob die Truppen nach dem ueppigen Mahl zu faul zum Kaempfen waren und geschlagen wurden. Ich hoffe mal auf das Erstere.

Viele Gruesse
Cathrin

Die Schoenheit der vietnamesischen Frauen

Der Maler und Fotograf Nguyễn Quốc Dũng wurde 1959 in Hanoi geboren. Er absolvierte die Akademie fuer Industrielle Kunst und entwarf zunaechst als Grafiker Briefmarken fuer die vietnamesische Post. Als freischaffender Kuenstler wurde er besonders durch seine Portraets bekannt. Er portraetiert vorzugsweise Frauen und Maedchen aus seiner Heimatstadt Hanoi. Seine Bilder waren in mehreren Ausstellungen in Hanoi und Hồ Chí Minh-Stadt, aber auch in den USA, Frankreich, Japan und Singapur zu sehen.

Am vergangenem Freitag wurde in der Gallerie Tự Do, Hồ Tùng Mậu Nr.53 im Stadtbezirk Nr.1 in Hồ Chí Minh-Stadt eine Ausstellung mit 20 Oelbildern von Nguyễn Quốc Dũng eroeffnet. Die Ausstellung traegt den Titel Giọt xuân (Tropfen des Fruehlings). Die Bilder entstanden alle im Jahre 2010 und zeigen die Schoenheit und Eleganz der vietnamesischen Frauen in ihrer traditionellen Kleidung.

In Hanoi waren diese Bilder leider noch nicht zu sehen. Ich verstehe ja bekanntlich nicht viel von den Techniken der Malerei. Fuer mich sind die Motive einfach nur wunderschoen und auesserst romantisch. Ich koennte mir durchaus vorstellen, einige davon in meinem Arbeitszimmer als Wandschmuck zu haben. Auch die Hobbymalerin Lan ist begeistert. Ich werde sie nachher einmal fragen, ob sie nicht Lust hat, ein paar der Bilder fuer uns zu kopieren. Anhand eines kleinen Fotos wird das aber sicher nicht einfach sein.

Viele Gruesse
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Alltagsszenen – Nach dem Neujahrsfest

Hanoi ist nur langsam aus dem Neujahrsschlaf erwacht. Die meisten Supermaerkte und Geschaefte hatten doch tatsaechlich eine komplette Woche geschlossen. Auch das sehr kuehle Wetter trug bestimmt dazu bei, dass nur wenige Menschen auf der Strasse zu sehen waren. Viele Einwohner Hanois hatten ausserdem die Neujahrswoche genutzt, um ihre Verwandten auf dem Lande zu besuchen. Auch wir waren ja fast 4 Tage in Thái Bình. Am vergangenen Sonnabend setzte dann die grosse Rueckreisewelle ein. Wie fast immer bei solchen Gelegenheiten kam es zu recht chaotischen Zustaenden auf den Strassen, von denen auch wir nicht verschont blieben.

Nun ist schon fast wieder der normale Alltag eingekehrt. Das Warenangebot in den Geschaeften, besonders bei frischen Erzeugnissen, ist aber noch sehr bescheiden. Denn schliesslich wurde ja waehrend der Schliesszeit der letzten Woche auch keine neue Ware angeliefert. Aber auch die Strassenhaendler sind zurueckgekehrt. Viele von ihnen haben keinen festen Verkaufsplatz, sondern sind mit dem Fahrrad kreuz und quer in der Stadt unterwegs. Dabei fasziniert mich immer der Einfallsreichtum, mit dem unwahrscheinlich viele Waren auf einem einzigen Fahrrad transportiert werden. Die Auswahl der Fotos ist mir wieder einmal nicht leichtgefallen.

Viele Gruesse
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Thái Bình im Winter…

… ist nicht unbedingt eine Reise wert. Trotz des sehr kuehlen Schmuddelwetters, wie es zum Neujahrsfest nun einmal fast jedes Jahr vorkommt, haben wir aber bei der Verwandschaft von Phượng und Thảo ein paar schoene Tage verbracht. Das neue Haus ist fertig, so dass auch genug Platz fuer alle war. Immerhin sind wir ja am Mittwoch mit acht Personen dort eingeflogen, was im Dorf einen ziemlich grossen Menschenauflauf verursachte. Das alte Haus waere viel zu klein fuer uns alle gewesen.

Viel zu sehen gibt es zu dieser Jahreszeit auf dem Lande aber nicht. Das Leben steht nicht still, aber im Prinzip warten alle darauf, dass es waermer wird und der Reis gepflanzt werden kann. Es kann aber noch ein paar Wochen dauern, bis es soweit ist. In den Gaerten und auf den Feldern gibt es nicht viel zu tun. Lediglich ein bischen Gemuese muss gepflegt und geerntet werden.

Umso intensiver kann man sich den Feierlichkeiten zum Neujahrsfest widmen, die auf dem Dorf meist nach strengeren Ritualen ablaufen als bei uns in der Stadt. Die alten Traditionen werden hier noch genauestens eingehalten. Einen grossen Teil unserer Zeit haben wir mit Essen verbracht, da jeder unbedingt den Besuch aus dem fernen Berlin zu sich nach Hause einladen wollte.

Auch am Strand von Đồng Châu, der nur 10 Kilometer vom Dorf entfernt liegt, sah es jahreszeitbedingt ziemlich trostlos aus. Wegen des ziemlich kalten Windes habe ich diesmal sogar auf ein Bad im Meer verzichtet, auch wenn mir das ziemlich schwer gefallen ist. Seit heute Nachmittag sind wir nun wieder zurueck in Hanoi. Fuer Lan faengt uebermorgen schon wieder die Schule an. Unser Besuch aus Berlin fliegt am Donnerstag nach Hause. Dann beginnt auch fuer mich wieder der Alltag.

Viele Gruesse
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

New Year preparations

This morning our visit from Berlin has arrived. Together with Lan I already made me at night on the way to pick up my mom and my stepfather from the Nội Bài Airport. Because we four people were not able to drive with my Honda, I borrowed a car from friends for that. In the next two weeks I’m going to slow down in the blog and not write an entry every day. Finally I have to take care of my visit. We are also determined to be more often in the vicinity of Hanoi.

Otherwise, the preparations for the New Year festival are going well. On Monday the house and kitchenghost Ông Táo enters his annual trip to heaven to report the Jade Emperor back. For this reason, we are invited to the family of Phượng and Thảo to a feast. To soften up Ông Táo and to influence his report favorably, it will of course give many offerings in the form of delicious dishes. The necessity housecleaning before he left, Lan and I have already done. To protect the house in the absence of Ông Táo, which lasts one week, against evil spirits, we will set up peach-blossom bouquets and hang up traditional New Year pictures in every room.

In the week before New Year’s Day there are plenty to do. In those days the markets and shops are full of people buying food and beverages, clothing and new-year-jewelry for the home. The Bánh Chưng, without the New Year is unthinkable, will be bought or made. And of course the famous red envelopes with the Lì Xì, the fortunemoney, will be prepared. Also the calligraphers have much to do again.

On the eve of the new year the ancestors are symbolically invited to spend the festival with the family. Therefore there will be put special delicacies as offerings to the ancestral altar. With us that will be various fruits, Bánh Chưng, a boiled chicken, tasty chocolate and other sweets and a bottle of rice wine. Besides flowers are also a lot of false dollar bills (known as hellmoney) and gold bullion on the ancestral altar. These are burned after the ceremony to spent the ancestors in the afterlife a worry free life.

The Year of the Dragon begins on January 23rd. It is greeted as each new year at midnight with a big firework.

Best wishes
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Neujahrsvorbereitungen

Heute frueh ist unser Besuch aus Berlin angekommen. Zusammen mit Lan hatte ich mich schon zu nachtschlafender Zeit auf den Weg gemacht, um meine Mutti und meinen Stiefvater vom Flughafen Nội Bài abzuholen. Da wir ja zu viert schlecht mit meiner Honda fahren konnten, hatte ich mir extra dafuer ein Auto von Bekannten ausgeborgt. In den naechsten zwei Wochen werde ich mich dann also im Blog etwas rar machen und nicht jeden Tag einen Eintrag schreiben. Schliesslich muss ich ja meinen Besuch auch ein bischen betreuen. Wir werden bestimmt auch oefter in der Umgebung von Hanoi unterwegs sein.

Ansonsten laufen die Vorbereitungen fuer das Neujahrsfest auf Hochtouren. Am Montag tritt der Haus- und Kuechengeist Ông Táo seine jaehrliche Reise in den Himmel an, um dem Jadekaiser Bericht zu erstatten. Aus diesem Anlass sind wir bei der Familie von Phượng und Thảo zu einem Festessen eingeladen. Um Ông Táo milde zu stimmen und seinen Bericht guenstig zu beeinflussen, werden ihm natuerlich wieder viele Opfergaben in Form von leckeren Speisen mitgegeben. Den notwenigen Hausputz vor seiner Abreise haben Lan und ich bereits erledigt. Um das Haus in der Abwesenheit von Ông Táo, die genau eine Woche dauern wird, vor boesen Geistern zu schuetzen, werden wir noch in allen Zimmern Straeusse mit Pfirsichblueten aufgestellen und traditionelle Neujahrsbilder aufgehaengen.

Auch in der Woche vor dem Neujahrstag gibt es jede Menge zu tun. In diesen Tagen sind die Maerkte und Geschaefte voll von Menschen, die Speisen und Getraenke, Kleidung und den Neujahrsschmuck fuer das Heim kaufen. Die Klebreiskuchen (Bánh Chưng), ohne die das Neujahrsfest undenkbar ist, werden gekauft oder selbst hergestellt. Und nicht zuletzt muessen auch die beruehmten roten Umschlaege mit dem Lì Xì, dem Gluecksgeld, vorbereitet werden. Auch die Kalligraphen haben wieder viel zu tun.

Am Vorabend des neuen Jahres werden dann die Ahnen symbolisch eingeladen, das Fest im Kreise der Familie zu verbringen. Deshalb kommen auf den Ahnenaltar ganz besondere Koestlichkeiten als Opfergaben. Bei uns werden das verschiede Obstsorten, Klebreiskuchen, ein gekochtes Huhn, leckere Schokolade und andere Suessigkeiten sowie eine Flasche guter Reisschnaps sein. Neben Blumen finden auch noch jede Menge falsche Dollarscheine (sogenanntes Hoellengeld) und Goldbarren Platz auf dem Ahnenaltar. Diese werden nach der Zeremonie verbrannt und sollen den Ahnen im Jenseits ein sorgenfreies Leben ermoeglichen.

Das Jahr des Drachen beginnt dann am 23. Januar. Begruesst wird es, wie jedes neue Jahr, genau um Mitternacht mit einem grossen Feuerwerk.

Viele Gruesse
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Figures for foreign trade

In 2011 Vietnam exported goods and cargoes in value of 96 billion dollars. This is an increase of 33 percent over the previous year. At the same time goods in value of 106 billion dollars were imported (+25 percent). The resulting trade deficit of nearly $ 10 billion dollars is the lowest deficit in 10 years. Thereby Vietnam occupied the fifth place under the ASEAN countries in foreign trade after Singapore, Thailand, Indonesia and Malaysia.

Vietnam’s main trading partners are in addition to China, Japan and South Korea, the U.S. and the EU. As new markets were added, especially African states and New Zealand. Exports were mainly raw materials, including crude oil for $ 7.24 billion dollars, agricultural products (including rice $ 3.6 billion dollars, coffee $ 2.7 billion dollars) and textiles, clothing and shoes for more than 20 billion dollars and fish and seafood in worth of 6.1 billion dollars. The increase in exports is due to the higher prices for some products (coffee, pepper, rice, rubber, crude oil, coal) to the other supply growth, particularly in seafood, textiles, wood and furniture.

The export structure has not changed in years. Vietnam exports raw materials in addition to mainly products of lower processing levels. Many industries are directly dependent on the import of Prima luggage, for example fabrics, leather, electronics. Only the imports for that made up more than 80 percent of the total imports. Between imports of intermediate goods and the proceeds from the subsequent export results just a value increase of 8.4 billion dollars. In this manner the Vietnamese export sector continues to be a kind of “extended workbench” with low value added products.

The main imports were machinery, equipment and devices for $ 15.2 billion dollars, fuels for 9.9 billion U.S. dollars, computers and other electronic devices, including spare parts (7.2 billion dollars), textiles (6.7 billion dollars), steel ($ 6.3 billion dollars) and cars (3.1 billion dollars).

Best wishes
Cathrin

Cathrin’s Blog: Zwischen Traditionen und Moderne

Here could be your adEmotion cruise

ADVERTISEMENT

Log in - BlogNews Theme by Gabfire themes